featuring 

Dreck meiner eigenen Seele (Harvey&Ansorge)

(K.Ansorge)

Ich lief durch einsame Straßen,

ruhelos

traf eine Frau

nett, aufmerksam

wir unterhielten uns kurz

kann sie mir geben was ich suche?

 

ein bisschen Nähe,

möchte die Wärme spüren tief in mir.

versuche sie zu finden bei der Fremden

leere mit ihr eine Flasche und noch eine

 

Alkohol gibt mir Mut

ich folge ihr in ihr Reich

vergesse einen Moment

erwache im Dreck meiner eigenen Seele

 

(Jean Harvey)

komm trink mit mir

auch heute Nacht

lass uns vergessen ,

einfach sein was nicht ist

wenn wir erwachen

dann trinken wir nochmal

und ich erwache

im Dreck meiner eigenen Seele

 

lass uns einen Moment vergessen

wer wir waren ,

wer wir sind

komm mein Mädchen ,

komm und trink mit mir

 

Ich darf keinem mehr Blumen riechen(Ludwig&Harvey)

Reiner Ludwig *1950-+1993

(R.Ludwig)

ich darf keinem mehr Blumen riechen

kämen sie auch von Herzen

und wären noch so schön

sie müssen fortan alle verbleichen,

nur die Liebe ohne gleichen,

bleibt ewig in meinem Herzen stehn

 

(Jean Harvey)

 

ich darf nicht mehr und wollte sehr

und weinte Tränen

sie waren lang nicht mehr so schwer

mein Herz es rast und brauch nicht lang

es gibt schon bald,

weil es so will,

seinen letzten Klang

 

(R.Ludwig)

 

es scheint ich wäre froher Dinge,

als ginge es mal auf mal ab

auch wenn mir das Herz zerspringe,

stehe ich aufrecht und singe,

bis man mir gräbt mein Grab

 

(Jean Harvey)

 

ich darf nicht mehr und wollte sehr

und weinte Tränen

sie waren lang nicht mehr so schwer

mein Herz es rast und brauch nicht lang

es gibt schon bald,

weil es so will,

seinen letzten Klang

 

(R.Ludwig)

die einzige Liebe,

die bis heute nicht vergangen,

hab ich nur von dir,

 Mutter,

empfangen

 

(Jean Harvey)

 

ich darf nicht mehr und wollte sehr

und weinte Tränen

sie waren lang nicht mehr so schwer

mein Herz es rast und brauch nicht lang

es gibt schon bald,

weil es so will,

seinen letzten Klang

 

 

nach Hause(Konrad&Harvey)

(J.Konrad)

bei jeder dieser Zeilen fängt meine Erinnerung an dich

Hallo zusagen,

und ich sehe dich in einer besseren Welt jetzt,

und hoffe dass es dir da wohin du auch gegangen bist,

wirklich besser geht,

so wie du es dir zu Lebzeiten noch gewünscht hast

man ich vermisse dich,

was rede ich wir vermissen dich

und das Leben geht ja weiter

aber es war so viel schöner als du noch hier warst

und wir treffen uns zwar nicht mehr wieder seitdem

doch wir schreiben uns zu jedem deiner Geburtstage

ne „wie geht’s dir „ sms das so als würden wir dir alle

gratuliern,

und ich spüre wenn der Wind an manchen Tagen schwer um mich weht

besonders an diesem das du,

eigentlich in jedem von uns noch vorhanden bist,

jeder von uns hat was andres von dir mitbekommen.

und ich bete für dich

und ich bete für uns

das wir die restliche Zeit die uns bleibt auch weiterhin

niemals vergessen

wie schön´s mit dir hier war

und in jedem von uns, solange wir doch da sind

egal auf welchem Kontinent wir uns auch bewegen

bist du da

 

(Jean Harvey)

und ich lege sie nieder

bei dir die Blumen, den Flieder

komm gut nach Hause

wenn du noch nicht richtig angekommen bist

mach mal ne Pause

dreh dich kurz um und feier mit uns

alles gute zum Geburtstag

wir sehen uns dann nächstes Jahr

 

komm gut nach Hause

ich weiß ja nicht ob du schon angekommen bist

du bist viel zu früh weg,

aber wir werden auch das noch überstehen

 

komm gut nach Hause

und falls du schon angekommen bist

dann gönn dir die Ruhe

du hast sie von uns allen am ehesten verdient

 

 

So fern und so unglaublich nah_Duet Version mit Spektralfarben

(Spektralfarben)

so fern und so unglaublich

nah

so hell und unglaublich klar

doch nichts von dem

ist wie es war

und nichts von mir

kommt damit klar

und nichts von dir

nimmt mich so wahr

Ausnahmezustand

niemand der Ruhe fand

dein inneres Klagen

versagen

und mein weniger gutes

betragen

 

(Jean Harvey)

so fern und so unglaublich nah

so klar und so unglaublich wahr

so still und so unglaublich laut

so Du und so unglaublich Ich

 

dein eigener Ausnahmezustand

und mein innerliches versagen

dein Tag am Ende

und mein weniger gutes ertragen

 

dein wortloser Schrei

und meine durchdringende Antwort

dein Körper leblos im see treibend

und ich seit Tagen auf der suche nach dir

 

(Spektralfarben)

so fern und so unglaublich nah

so rot und der Himmel so blau

so zitternd und doch so genau

so liebend und doch so stumm

drehst dich nicht zu mir um

drehst uns nur noch im Kreis

Gefühle von dir

voller Eis

Gefühle von mir

matt und rauh

gefühlt neben mir

doch nicht hier

 

Ohne Lügen Leben(Reuter&Harvey)

(T.Reuter)

Sag nicht,

Du willst

immer bei mir bleiben;

 

sag lieber,

Du willst heute noch nicht

gehen.

 

Vielleicht ist "immer"

morgen schon

vorbei.

 

(Jean Harvey)

dein immer soll ewig sein

ewig ist nicht immer

immer ist gemein

 

dein immer soll ewig sein

ewig bleibt nie immer

immer wirds nie sein

 

(T.Reuter)

lass uns ehrlich sein

und ohne Lügen leben

lass uns lieber sagen

was wir wissen

und nicht das was wir träumen

 

(Jean Harvey)

lass uns ehrlich sein

und ohne Lügen leben

lass uns lieber fragen

was wir wirklich wissen müssen

und nicht das was wir wollen

 

(T.Reuter)

Sag nicht,

Du willst

immer bei mir bleiben;

 

sag lieber,

Du willst heute noch nicht

gehen.

 

Vielleicht ist "immer"

morgen schon

vorbei.

 

unter meiner Hand(Reitz&Harvey)

(V.Reitz)

Ich wollte dich nicht brennen sehen,

ich habe das Feuer nicht mehr halten können.

Ich habe es zu dir geschickt,

weil ich dachte,

dass du damit fertig werden würdest.

Ich wollte dir nicht weh tun,

nicht wirklich.

 

Ich wollte dich nicht brennen sehen,

und doch schien es so,

als gäbe es keinen anderen Ausweg.

Ich habe es zu dir geschickt,

weil ich dachte,

du bist stark,

stärker als ich.

 

Ich wollte dich nicht brennen sehen

und schon gar nicht,

unter meiner Hand.

 

 

 

(Jean Harvey)

als ob ich stärker

als das Feuer wär

als ob ich durch komme

und mir nichts passiert

als ob ich stärker

als die Qualen wär

danach hier stehe

als sei nichts passiert

 

ich wollte mich nicht vergehen lassen

und schon gar nicht

unter meiner Hand

und du mich

nicht brennen sehen

unter deiner Hand

 

ich war immer schwächer

als du

doch hast du es nie bemerkt

ich gab viel mehr als du

und du hast auch das nicht bemerkt

 

als ob ich stärker

als das Feuer wär

als ob ich durch komme

und mir nichts passiert

als ob ich stärker

als die Qualen wär

danach hier stehe

als sei nichts passiert

 

als ob ich noch hier stehen

würde

fast verbrannt

unter deiner Hand

 

 

 

 

Schaukel(Konrad&Harvey)

(J.Konrad)

ich wippe hin und her

ich wippe hin und her

auf meiner schaukel,

die aus Kindertagen

für die wird ich nie zu schwer

 

egal wie´s ist

egal was ist

hier hab ich ruhe vor dem Sturm

und kann getrost die Augen schließen

hier lässt mich jeder heut in ruh´

 

ich wippe hin und her

ich wippe hin und her

auf meiner schaukel,

die aus Kindertagen

für die wird ich nie zu schwer

 

(Jean Harvey)

ich sitze hier auf meiner schaukel

und schaukel hin und her

Hin und her

egal was ist, egal wie´s ist

grad ist es halb so schwer

 

ich wippe hin und her

ich wippe hin und her

auf meiner schaukel,

die aus Kindertagen

für die wird ich nie zu schwer

Ich erinner mich an dich(Palli&Harvey)

(Palli)

die Leere klingt blechern

die Erinnerung immer noch lieblich und voll

schließt die Augen und dich somit ein

nur du selbst bemerkst den Aderlass

der stete Tropfen Blut der aus deinen Adern tropft, auf den kalten Stein

ohne jegliches Geräusch, bis zur endgültigen Leere

du noch einmal erwachst, um aufzustehen für die nächste Schlacht

 

(Jean Harvey)

diese Leere setzt sich fest in meinem Brustkorb

und ich merke wie ich langsam mit ihr geh

du fehlst in jeder Sekunde meines Lebens

und ich erinner mich gern an dich

so kämpf ich weiter

bis du wieder zu mir kommst

oder bis ich weiss wo du bist

ich werde nie verliern 

weil ich weiss das es dich gibt

ich erinner mich an dich

 


Sonniger Tag im düsteren Tal (Jürgens&Harvey)

(Jürgens)

Ein sonniger Tag
für mich war er dunkel
die wärme, das helle der Sonne
hat mich nicht erreicht
der Himmel so strahlend blau
doch ich bin im dunkeln
und sehe nur schwarz
tastend voran
suchend die Tür
ich will es hell
und warm

 

(Harvey)

der Himmel so hell , über meinem Kopf , die Dunkelheit lässt keinen Sprung zu , lässt keinen Sprung zu
ich fürchte mich
ich suche mich
im Licht
aber die Dunkelheit lässt mich nicht gehn

ich stehe hier unten
kein Licht das mir den Weg leuchtet
ich stecke schon zu lange
zu lange im düsteren Tal fest

ich lasse alles los
alles was mich festhält
ich schreie mich los
von allem was weh tut
doch ich komme nicht
an den Himmel über meinem Kopf heran

 

(Jürgens)

ein sonniger Tag
für mich war er dunkel
die wärme, das helle der Sonne
hat mich nicht erreicht
der Himmel so strahlend blau
doch ich bin im dunkeln
und sehe nur schwarz
tastend voran
suchend die Tür
ich will es hell
und warm

 

So fern und so unglaublich nah (Harvey&Spektralfarben)

(Spektralfarben)

 

So fern und so unglaublich

nah

so hell und unglaublich klar

doch nichts von dem

ist wie es war

und nichts von mir

kommt damit klar

und nichts von dir

nimmt mich so wahr

Ausnahmezustand

niemand der Ruhe fand

dein inneres klagen

versagen

und mein weniger gutes

betragen

 

(Harvey)

 

so fern und so unglaublich nah

so klar und so unglaublich wahr

so still und so unglaublich laut

so Du und so unglaublich Ich

 

dein eigener Ausnahmezustand

und mein innerliches versagen

dein Tag am Ende

und mein weniger gutes ertragen

 

dein wortloser Schrei

und meine durchdringende Antwort

dein Körper leblos im see treibend

und ich seit Tagen auf der suche nach dir

 

(Spektralfarben)

 

so fern und so unglaublich nah

so rot und der himmel so blau

so zitternd und doch so genau

so liebend und doch so stumm

drehst dich nicht zu mir um

drehst uns nur noch im Kreis

Gefühle von dir

voller Eis

Gefühle von mir

matt und rauh

gefühlt neben mir

 

doch nicht hier